Mediation bei Baukonflikten

Die Mediation eignet sich besonders für Konflikte zwischen den Parteien eines Bauvorhabens, insbesondere, wenn die Konflikte während eines Bau- oder Anlagenprojekts auftreten.

Das liegt daran, dass Baukonflikte oft höhere Ausgaben für externe Berater mit sich bringen und sich die Projekte verzögern, die Zusammenarbeit belastet oder zerstört und der Ruf der Firma oder des Bauherrn angeknackst wird.

Die Mediation (und der Konflikten vorbeugende Beginn) bei Bauprojekten wird auf Dänisch, Deutsch und Englisch durchgeführt.

 

Das Ziel des Medierens bei Baukonflikten ist, dass die Parteien sich so gut, so schnell und so billig wie möglich einigen.

 Einer der wirkungsvollen Punkte bei der Mediation ist, dass sämtliche Interessen der Parteien eingebracht werden können. Das bedeutet, dass auch andere Werte als direkte Geldbeträge in eine Lösung einbezogen werden. „Andere Werte als direkte Geldbeträge“ sind beispielsweise Kooperationsverhältnisse, Sicherheitsbedingungen auf einer Baustelle, das Verhältnis zu Nachbarn und anderen Interessenvertretern, das Verhältnis zur Presse, Versicherungsfragen, gegenseitige Hilfe bei zukünftigen Aufträgen und vieles andere.

 

Wie funktioniert das?

Vor einer Mediationsbesprechung wird Kontakt zu den Parteien aufgenommen. Die Parteien müssen sich einig sein, eine Lösung per Mediation zu suchen, und sie müssen dafür offen sein, sich auf die Zukunft zu fokussieren und nicht nur auf das, was bereits geschehen ist.

Wenn Parteien eine Mediation wünschen, beginnt die Besprechung auf der Baustelle. Auf diese Weise dient das, um das es sich real dreht, als Ausgangspunkt: um den Bauprozess reibungslos zu gestalten, zusätzliche Arbeiten oder andere Außenstände erörtert und gelöst zu bekommen.

Eine Mediationsbesprechung dauert meistens einen halben oder ganzen Tag, und die Kosten werden in gleichen Teilen unter den Parteien aufgeteilt.

Die Mediation/Konfliktschlichtung von Bausachen respektiert den juristisch geltenden Rahmen. Hier wird an Vereinbarungen der Parteien, ABT 93, AB 92 und ABR 89, öffentlich-rechtliche Bestimmungen, Versicherungsverhältnisse usw. gedacht. Erklärungen von Fachleuten können in vielen Fällen vorteilhaft in die Mediationsbesprechung eingebracht werden, wenn über das Urteil des Fachmanns Einigkeit herrscht. Da Buhl Mediation keine juristische Beratung erteilt, kann es relevant sein, die juristischen Abteilungen oder Berater mit in den Prozess einzubeziehen.

Es ist wichtig, dass die abschließende Vereinbarung nichts unversucht gelassen hat; so dass es nicht das Recht ist, welches das Ergebnis diktiert. Beispielsweise hat die Beweiswürdigung bei einer Mediation keine Bedeutung.

Es gilt für alle Mitwirkenden vollkommene Vertraulichkeit und Diskretion. Die Teilnahme an der Mediationsbesprechung ist freiwillig. Bei den in Zusammenarbeit mit Buhl Mediation gelösten Fällen ist es noch nicht vorgekommen, dass die Mediation abgebrochen wurde.

 

Preise

Es wird vereinbart, ob nach Zeitaufwand oder Angebot abgerechnet werden soll. Als Hauptregel bezahlen die Parteien für eine Mediation in jeweils gleichen Anteilen.

Einleitende Erörterungen: Ohne Berechnung

Vorbereitung (Planung, Lesen von Unterlagen u. ä.): Richtpreis pro Stunde

1.000 DKK + MwSt.

Mediationsbesprechung: Richtpreis pro Stunde

2.200 DKK + MwSt.

Hinweis: Wenn „Richtpreis pro Stunde“ angegeben ist, liegt das daran, dass der Preis pro Stunde bei einem eventuellen festen Angebot abweicht.

Hinweis: Manche Fälle werden durch eine Rechtsschutz- oder Beraterhaftpflichtversicherung abgedeckt.

Die Preise gelten für 2020.